Kronacher Kunstverein e. V.
Literarische Soirée mit Gunda Krüdener-Ackermann
"Ein bisschen Marx und lieber Gott“
Autorenlesung
Eine Schule der Frauen in den siebziger Jahren
12.03.2026 | 19:00 UHR
KUNSTANTIQUARIAT UND KUNSTFLOHMARKT
KUNST, BÜCHER UND MEHR
SAMSTAG | 21.03.2026 | 10 bis 14 UHR
LADISLAV PAZDERA - EIN VIRTUOSE AN DER GITARRE
Konzert | “CHIAROSCURO”
FREITAG | 10.04.2026 | 19:00 UHR

 
 

 

Literarische Soiree
Donnerstag, 12.3.2026 | 19 Uhr
Gunda Krüdener-Ackermann stellt ihr autobiografisches Buch "Ein bisschen Marx und lieber Gott" vor.


In dieser Autorenlesung wird von den Erlebnissen einer Tochter aus kleinbürgerlichem Hause in Ingolstadt erzählt, die in den 70er Jahren nach dem Abitur zur Universität nach Erlangen aufbricht, um dort zu studieren. Jung und neugierig, aber auch naiv, stolpert sie hinaus in die bunte Welt der siebziger Jahre.

Zwischen Flower Power und freier Liebe

Die Nürnberger Autorin Gunda Krüdener-Ackermann stellt ihren Roman „Ein bisschen Marx und lieber Gott“ vor. Dabei blickt sie humorvoll auf die bewegte Zeit der 1970er Jahre.


Gunda Krüdener-Ackermann liest

„Für ein Mädchen genügte Realschule. Ja, einen Beruf, den brauchte auch eine Frau. Aber es sollte etwas Solides, Handfestes sein: Schreibmaschine, Stenografie, Buchführung und nicht irgendwelche akademischen Wolkenkuckucksheime.“ Diese Meinung vertritt die Mutter der Ich-Erzählerin Gunda. Von den Erlebnissen der jungen Frau aus kleinbürgerlichem Hause in Ingolstadt, die in den 1970er Jahren nach dem Abitur zum Studium nach Erlangen aufbricht, erzählt der Roman „Ein bisschen Marx und lieber Gott“, den die Autorin Gunda Krüdener-Ackermann 2024 veröffentlicht hat. Jung, neugierig, aber auch naiv, stolpert sie darin hinaus in die bunte Welt im Nachhall der „68er-Bewegung“.

Neues Denken, Emanzipation, alternative Lebensformen, freie Liebe und Revolte - all dies könnte eigentlich ein gutes Rüstzeug für ein selbstbestimmtes Leben als Frau sein. So scheint es zumindest. In ihrem Buch mit dem Untertitel "Eine Schule der Frauen in den siebziger Jahren" erzählt Gunda Krüdener-Ackermann mit viel Humor aus ihrem Leben im Nürnberg jener Zeit. Ein Buch voll fränkischen Lokalkolorits aber zugleich auch ein Stück Zeitgeschichte. Ob all das vermeintlich Revolutionäre und Fortschrittliche der 1970er Jahre letztlich gegen die Wirkmächtigkeit tradierter Rollenbilder bestehen konnte, davon wird die Autorin im Rahmen einer Lesung im Kronacher Kunstverein berichten.

Nach der Schulzeit als Flüchtlingskind in Ingolstadt studierte die gebürtige Hallenserin (Jahrgang 1954) Theologie, Romanistik, Germanistik und Geschichte an der Uni Erlangen-Nürnberg. Anschließend arbeitete sie als Gymnasiallehrerin für Deutsch und evangelische Religionslehre. Die mit mehreren Preisen ausgezeichnete Autorin veröffentlichte verschiedene Hörspiele u.a. über die Stadtgeschichte Nürnbergs, für die 1000-Jahr-Feier des Bistums Bamberg oder das Kinder-Audio-Programm von Hapag Lloyd. Nach wie vor schreibt Gunda Krüdener-Ackermann journalistische Beiträge aus den Bereichen Kultur, Kunst und Geschichte für verschiedene Magazine.

Der Eintritt ist frei.
Ort: Galerie Kronacher Kunstverein | Siechenangerstr. 13 | Kronach
Genießen Sie einen humorvollen, aber auch nachdenklich stimmenden Abend mit Musik und kleinen Leckereien der 70er Jahre!



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Einladungskarte Vorderseite
08.03. - 12.04.2026
JAKOB LIMMER / TOBIAS MOLITOR
OBJEKTKUNST, GRAFIK
VERNISSAGE: SONNTAG | 08.03.2026 | 11:00 UHR
FÜHRUNG: DONNERSTAG | 26.03.2026 | 18:00 UHR

Begrüßung: Sabine Raithel, KKV
Einführung: Karol Hurec, KKV
Musik: Bernd Schellhorn, Klavier


Ein Aufeinandertreffen zweier bemerkenswerter junger Künstlerpersönlichkeiten


Tobias Molitor und Jakob Limmer
Tobias Molitor und Jakob Limmer



Jakob Limmer (*1988 in Bamberg) studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Joachim Blank in der Klasse für Installation und Raum von 2016 bis 2020. In seinem Werk untersucht der in Leipzig lebende Künstler, wie Autorität und Struktur den Körper und sein Verhalten prägen sowie die subtilen Auswirkungen, die unter Einfluss von Widerstand und Transformation entstehen. Seine Arbeiten sind durch die Interaktion kontrastierender Materialwelten definiert: Weiches, taktiles Material trifft auf starre, unflexible Strukturen.




Tobias Molitor (*1986 in Köln) ist ein multidisziplinärer Künstler und konzeptueller Siebdrucker. Er lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Arbeiten untersucht er Alltagsprodukte sowie schnelllebige Konsumgüter und setzt sich mit der Rolle des Menschen im Konsumkreislauf auseinander. Seine Praxis ähnelt einem forschenden Ansatz, indem er Objekte dokumentiert, die er selbst benutzt hat oder die von Fremden an unterschiedlichen Orten zurückgelassen wurden.

 












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