Konzert
FREITAG | 10.04.2026 | 19 UHR
LADISLAV PAZDERA: “CHIAROSCURO”
EIN VIRTUOSE AN DER GITARRE
Saitenzauber auf höchstem Niveau

Das Konzert findet im Kronacher Kunstverein, Siechenangerstraße 13, statt.
Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
Der Gitarren-Virtuose Ladislav Pazdera ist zu Gast im Kronacher Kunstverein. Seine Musik besticht durch eine Kombination aus hoher technischer Versiertheit, Spielfreude und Musikalität, die keine Genregrenzen kennt.
Ladislav Pazdera hat sich ganz der Akustikgitarre verschrieben. Der 37-jährige Musiker lässt sich auf kein Genre festlegen, verwebt geschickt arabische Klangfarben, andalusische Stimmungen, die Leichtigkeit brasilianischer Musik sowie Jazz, beeindruckt durch subtile Ziselierungen und temperamentvolle Wendungen und erweist sich als eindringlicher Geschichtenerzähler. Dabei versteht er es meisterlich, seine Zuhörer zu fesseln.
Der Gitarren-Virtuose stellt u.a. sein Album „Chiaroscuro“ vor - und gleichzeitig sein beeindruckendes Können. Groß ist die Vielfalt an Klangfarben und Stimmungen. Faszinierend sein Spektrum virtuoser Fingerstyle-Technik. Außergewöhnlich: Pazdera verwendet eine Gitarre mit bundlosem Hals, was das Spiel mit Vierteltönen ermöglicht.
Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Musiker hat sich längst über Deutschlands Grenzen hinaus sein Publikum erobert. Etwa mit seinem 2019 erschienenen Duo-Album Meraki (mit der niederländischen Gitarristin Karlijn Langendijk), zu dem das Magazin Akustik Gitarre notierte: „Diese Produktion ist ein feines Stück zeitgenössischer Gitarrenkunst auf sehr hohem Niveau – tolle Musik für offenohrige Menschen.“ Hochkarätige Engagements etwa beim Symphonischen Orchester der Staatsoperette Dresden 2017 sind ein weiterer Beleg seines herausragenden Talents.
Ladislav Pazdera wurde 1989 in Pardubice (Tschechien) geboren. Zunächst lernte er Violine, dann Viola. Im Alter von 12 Jahren wechselte er zur Akustikgitarre. 2014 zog er nach Dresden, wo er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber studierte und derzeit lebt. Seine Konzerte führen ihn in viele europäische Länder und renommierte Clubs.
Literarische Matinée
12.04.2026 | 11 Uhr
Eine abenteuerliche Geschichte der Menschheit
In der Reihe Literarische Matinee stellt Dr. Peter Witton im Kronacher Kunstverein das von Bestsellerautor Yuval Noah Harari verfasste Buch „Warum die Welt nicht fair ist“ vor.
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Nächste Ausstellung
26.04. - 31.05.2026
MARTIN FURTWÄNGLER
MALEREI
VERNISSAGE: SONNTAG, 26.04.2026, 11:00 UHR
FÜHRUNG: DONNERSTAG, 07.05.2026, 18:00 UHR

Block Party, 2020 / 2022, Acryl auf Holz, 30,0 x 20,7 cm. Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers
In der Werkschau zeigt Martin Furtwängler seine Sicht auf die Welt und schafft visionäre Zukunftsbilder. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt.
Martin Furtwängler wurde 1954 in Karlsruhe geboren. Er studierte ab 1972 u.a. an der Kunstschule Alsterdamm in Hamburg und ab 1975 an der Hochschule der Künste in Westberlin zunächst Produktdesign, später Malerei und freie Grafik. Ab 1983 war er Meisterschüler von Gerhard Bergmann.
1992 erhielt er den Lucas-Cranach-Preis der Stadt Kronach. Typisch für Furtwängler: seine breiten Striche, freien Schwünge und die maximale Reduktion. Dabei oszilliert sein Ausdrucksspektrum zwischen grafisch-linear und dem intuitiven malerischen Prozess, der sich expressiv in großer Geste entlädt. Neben seinem malerischen und grafischen Oeuvre gehören auch originalgrafische Kunstbücher zu seinem Schaffen. Arbeiten von Martin Furtwängler befinden sich in den Sammlungen zahlreicher Museen und Bibliotheken.
Aktuelle Ausstellung
08.03. - 12.04.2026
JAKOB LIMMER / TOBIAS MOLITOR
OBJEKTKUNST, GRAFIK
VERNISSAGE: SONNTAG | 08.03.2026 | 11:00 UHR
FÜHRUNG: DONNERSTAG | 26.03.2026 | 18:00 UHR
Begrüßung: Sabine Raithel, KKV
Einführung: Karol Hurec, KKV
Musik: Bernd Schellhorn, Klavier
Ein Aufeinandertreffen zweier bemerkenswerter junger Künstlerpersönlichkeiten
Tobias Molitor und Jakob Limmer
Jakob Limmer (*1988 in Bamberg) studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Joachim Blank in der Klasse für Installation und Raum von 2016 bis 2020. In seinem Werk untersucht der in Leipzig lebende Künstler, wie Autorität und Struktur den Körper und sein Verhalten prägen sowie die subtilen Auswirkungen, die unter Einfluss von Widerstand und Transformation entstehen. Seine Arbeiten sind durch die Interaktion kontrastierender Materialwelten definiert: Weiches, taktiles Material trifft auf starre, unflexible Strukturen.
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Tobias Molitor (*1986 in Köln) ist ein multidisziplinärer Künstler und konzeptueller Siebdrucker. Er lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Arbeiten untersucht er Alltagsprodukte sowie schnelllebige Konsumgüter und setzt sich mit der Rolle des Menschen im Konsumkreislauf auseinander. Seine Praxis ähnelt einem forschenden Ansatz, indem er Objekte dokumentiert, die er selbst benutzt hat oder die von Fremden an unterschiedlichen Orten zurückgelassen wurden.
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